Um 19 Uhr am geschichtsträchtigen „Amélie-Klavier“ im HumanitAIR.
Wir sind Teil des „Unpluggedival“ auf der FLorastraße. Ihr besorgt euch ein Armbändchen und könnt dann alle Veranstaltungen besuchen und außerdem eine Künstlerspende dalassen.
Wer ist aber diese Amélie?
Ich zitiere:
„Ich bin Amélie!
Ich wurde „ziemlich kaputt und alle“ aus Hamburg geholt und hier in der Florastraße
gerettet, restauriert und wieder schöngemacht. Ich wurde gestimmt, geputzt und
eingestellt. Bei und von Henri, dem Klavierbauer im Florakiez. Hallo, da bin ich!
Ich bin ein echtes Bechstein-Klavier. „Geboren“ wurde ich 1895, also vor fast 130
Jahren. Ich atme und erklinge Geschichte, habe sie überstanden, gelebt und ich bin
nun hier. Ich freue mich, nun wieder richtig gut zu klingen. Ich möchte gerne
hierbleiben, bei Euch Menschen im Florakiez, und ich möchte kräftig bespielt werden,
so wie früher. Im vorletzten Jahrhundert!
Ich klinge sehr stark, das haben Klavierspielende gesagt. Ich möchte Euch
unterhalten. Ich möchte Euch entspannen. Ich möchte Euch zusammenbringen und
Augenblicke, Zuversicht und Ruhe spenden. Nur mit Euch. Nur hier. Im Florakiez.
Was war 1895 eigentlich los, als ich gebaut, also geboren wurde? Das verrate ich
Euch in einer Ausstellung, die aktuell noch recherchiert und zusammengestellt wird.
Seid gespannt! Ein Ereignis von damals verrate ich Euch aber schon heute:
„Rund 1500 Zuschauende wohnten am 1.November 1895 der ersten kommerziellen
Filmvorführung in Deutschland bei. Die beiden Brüder Max und Emil Skladanowsky
luden in das berühmte Berliner Varietétheater ‚Wintergarten‘, südlich des Bahnhofs
Friedrichstraße, ein, um ihre ‚lebenden Bilder‘ vorzuführen.“ (Quelle: Art. xxx,
Wikipedia; abgerufen am 04.03.2024)“